percussion

Karnataka College of Percussion



T.A.S. Mani



TAS Mani, Karnataka College of Percussion

 

Seit über 30 Jahren setzt T.A.S. Mani in dem von ihm gegründeten Karnataka College of Percussion in Bangalore in der Vermittlung der klassischen südindischen Musik, aber auch in Genre übergreifenden Projekten Maß­stäbe. Darüber hinaus leitet der Gründungs­direktor des renommierten Instituts das zehn­köpfige Elite-Ensemble »Tala Tarangini«, mit dem er in verschiedenen Programmen die klassische südindische Musik und deren rhythmische Spezialitäten, wie z. B..Konnakol (südindische Trommelsprache) vorstellt.

Viele Percussionisten von internationalem Rang zählten zu seinen Schülern, darunter Trilok Gurtu oder Ramesh Shotham. Eine Vorbildfunktion übernahm T.A.S. Mani nicht allein in seinem pädagogischen Wirken und in der Leitung verschiedener Ensembles, son­dern auch als Komponist. Seine Werke im Idiom der südindischen Musik sind genau so weitreichend wie sein Engagement als Ver­mittler zwischen den Kulturen und Genres in den unterschiedlichsten Projekten.

Mit vornehmer Zurückhaltung, stets im Dienst der Musik, entwickelt der einfluss­reiche Musiker sein virtuoses Spiel auf dem »mridangam«. Elegant spielt er beidseitig auf der klassischen Trommel und bringt so die »Königin der Percussioninstrumente«, wie das Instrument bezeichnet wird, immer wie­der anders in das klangliche Erscheinungsbild ein.

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R.A. Ramamani



 

In der indischen Musik nimmt die Sängerin R. A. Ramamani längst eine Ausnahme­stellung ein. Wenn von ihr die Rede ist, gera­ten Musikfans wie Musiker ins Schwärmen.

Bereits seit ihrem fünften Lebensjahr erhielt sie eine fundierte musikalische Aus­bildung in der traditionellen südindischen Musik. Der Aufstieg zu einer der führenden Stimmen in der karnatischen Musik erfolgte rasch und führte die Ausnahmesängerin auf die großen Festivalbühnen in Indien und Euro­pa, wo sie das Publikum durch die enorme Ausdrucksbreite ihres Gesangsstils von der vibratoreichen instrumental geprägten Stimmführung bis zu improvisatorischen Kunstfertigkeiten begeisterte. Weiterhin ist die »Grande Dame« der südindischen Musik eine Spezialistin im Vertonen traditioneller Texte aus südindischen Überlieferungen. Ihre Kompositionen sind seit langem ein stilprä­gender Faktor im Repertoire des Karnataka College of Percussion. Zusammen mit T. A.S. Mani leitet R. A. Ramamani als Vize-Präsiden­tin das renommierte Institut für Percussion und Gesang in Bangalore. Hinzu kommen Lehrtätigkeiten in verschiedenen Instituten, u.a. am Institute of Choreography in Bangalo­re. Als vor etwa 27Jahren die klassisch ausge­bildete Sängerin mit ihrer Band »Jazz Yatra« die Klangwelten von indischer Musik und Jazz zusammenführte, war dies ein Auftakt zu weiteren Experimenten und einem intensiven Austauschprogramm mit Musikern verschie­denster Genres. 1980 folgte sie zusammen mit Musikern des Karnataka College of Per­cussion einer Einladung der Rockgruppe Em­bryo zu Konzerten nach München, an denen auch Charlie Mariano beteiligt war. Ein Wie­dersehen mit Charlie Mariano gab es drei Jahre später im Studio sowie in den folgenden Jahren auf vielen Tourneen und Recording-sessions.

Als eine der besten Sängerinnen Indiens genießt R. A. Ramamani längst einen Sonder­status, denn nicht zuletzt heißt es in Musiker­kreisen: »Sie ist von indischen Gottheiten und Spiritualität umgeben.«

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